02. Februar 2026

"Motiv, Struktur, Möglichkeit. Polykrise in den Literaturen Nordeuropas." Tagung Polykrise Bonn

Am vergangenen Freitag und Samstag fand bei uns an der Uni die von Judith Meurer-Bongardt und Luisa Heimes organisierte Tagung „Motiv, Struktur, Möglichkeit. Polykrise in den Literaturen Nordeuropas“ statt. Der Freitag bestand aus einer Reihe von interessanten Vorträgen, die sich alle auf verschiedene Art und Weise mit dem Thema „Polykrise“ auseinandersetzen.

Tagung Polykrise
Tagung Polykrise © Belana Jahr
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Unsere Vortragenden waren:

Pia Maria Ahlbäck (Åbo): Heuristische Krisenlesung. Temporale Kontrapunkte in Annika Luthers Roman Die Stadt der Heimatlosen.

Sina Lynn Sachse (Köln): Polykrise in skandinavischer Gegenwartslyrik.

Bettina Joel (Bonn):  Kollektive(s) Schreiben als fürsorgliche Praktik in krisenhaften Zeiten? Finnlandschwedische Autorinnen der 70er-80er.

Anton Matejicka (Wien): Erzählen ohne Worte: Die zerbrechliche Welt und kollabierende Systeme im dänischen Computerspiel Limbo (2010)

Elena Decesari (Aarhus): Die Erde ohne uns. Missglückte Kolonalisierung und Ausbeutung des Nordens in Adriano Guerrinis Lyrik.

Judith Meurer-Bongardt (Bonn): Narrative der Polykrise: Natur-Kultur-Verflechtungen und Geschlechterkämpfe im Nordic Weird.

Luisa Heimes (Bonn): Krise im Gesundheitssystem. Weiblicher Autonomieverlust und patriarchalische Machtstrukturen in Amalie Skrams Anstaltromanen.

Juliane Amberger (Freiburg): Umwelte(r)n in der Krise - generationsübergreifende Sorgeästhetik in Tove Janssons Sommarboken (1972) und Sara Sølbergs Sarabande (2021).

Philipp Wagner (Wien): Krise(n) in Serien. Zur Darstellung von Polykrise in Familjer som vores (TV2; 2024) und Tunna blå linjen (SVT; 2021-2024).

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