Unsere Vortragenden waren:
Pia Maria Ahlbäck (Åbo): Heuristische Krisenlesung. Temporale Kontrapunkte in Annika Luthers Roman Die Stadt der Heimatlosen.
Sina Lynn Sachse (Köln): Polykrise in skandinavischer Gegenwartslyrik.
Bettina Joel (Bonn): Kollektive(s) Schreiben als fürsorgliche Praktik in krisenhaften Zeiten? Finnlandschwedische Autorinnen der 70er-80er.
Anton Matejicka (Wien): Erzählen ohne Worte: Die zerbrechliche Welt und kollabierende Systeme im dänischen Computerspiel Limbo (2010).
Elena Decesari (Aarhus): Die Erde ohne uns. Missglückte Kolonalisierung und Ausbeutung des Nordens in Adriano Guerrinis Lyrik.
Judith Meurer-Bongardt (Bonn): Narrative der Polykrise: Natur-Kultur-Verflechtungen und Geschlechterkämpfe im Nordic Weird.
Luisa Heimes (Bonn): Krise im Gesundheitssystem. Weiblicher Autonomieverlust und patriarchalische Machtstrukturen in Amalie Skrams Anstaltromanen.
Juliane Amberger (Freiburg): Umwelte(r)n in der Krise - generationsübergreifende Sorgeästhetik in Tove Janssons Sommarboken (1972) und Sara Sølbergs Sarabande (2021).
Philipp Wagner (Wien): Krise(n) in Serien. Zur Darstellung von Polykrise in Familjer som vores (TV2; 2024) und Tunna blå linjen (SVT; 2021-2024).