Carolin Slickers

Infinite Infrastructures: Reading Oil as Hyperobject in 20th-Century Fiction

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© public domain, Pixabay

Lebenslauf

  • 2015 – 2019: B.A./Double Licence Deutsch-Französische Studien (Universität Bonn/ Sorbonne Paris IV)
  • 2018 – 2019: B.A. Französistik/ Komparatistik (Universität Bonn)
  • 2019 – 2021: M.A./ M.- Litt German and Comparative Literature (Universität Bonn/ University of St. Andrews)
  • seit 2021: Promotion (DIP)
  • Prof. Christian Moser
  • PD Dr. Fechner-Smarsly
  • Energy Humanities, Petrocultures, Infrastructure Studies
  • Environmental Humanities, Ökofeminismus
  • Comparative Literature, Art, and Media
  • Feministische Literaturgeschichte

Die Dissertation befasst sich mit der Fragestellung nach den literarischen Darstellungsformen von Erdöl als Hyperobject nach Timothy Morton in deutsch-, englisch-, französisch-, und italienischsprachigen Erzähltexten zwischen 1956 und 2013. Der Oil Encounter wird hier in drei Teilen verhandelt: Wie bedingt der literarische Umgang mit Erdöl mediale (1), erfahrungs-ästhetische (2) und narrative (3) Strategien der Texte? Um das Hyperobject in literarische Begriffe einzubetten wird es mit Mark Fishers Konzept des eerie diskutiert, um somit literarische Implikationen für Mortons Form einer Object Orientied Ontology zu finden. 

Im ersten Teil werden kartografische Strategien behandelt, so unter anderem die intermediale Kombination aus Kartenmaterial und Text, textuelles kartografieren, oder Konstruktionen von Territorialität. Im zweiten Teil wird der Kontakt mit Erdölinfrastrukturen und die hier literarisch erzeugte spezifische Erfahrungsästhetik analysiert. Der dritte Teil bringt das Hyperobject Erdöl in Verbindung mit Mikhael Bakhtins Chronotopos Modell und seine Rezeption und Adaption der Anthropozänforschung. 

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