Forschung

Die Bonner Komparatistik verfolgt eine dreifache Grundsatzorientierung in der Forschung: Zum einen die Erforschung der Literaturen in ihren reichhaltigen Formen und Verschränkungen, welche sich im Zuge fortschreitender Globalisierung zusehends verändern. Zum anderen Forschung im Sinn einer trans- und intermedial angelegten Komparatistik, in der unterschiedliche Medien und mediale Formate systematisch aufeinander bezogen werden. Und drittens schließlich eine kulturwissenschaftliche sowie wissensgeschichtliche Orientierung der Komparatistik – die Erschließung neuer Arbeitsfelder in Bereichen wie der Theorie von Kultur, Künsten und Medien, der Anthropologie, der Übersetzung und der Wissensgeschichte. Diese Schwerpunkte erfordern vielfältige interdisziplinäre Kooperationen, die wir in internationaler Vernetzung betreiben.

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Colourbox

Aktuelle Forschungsprojekte

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
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Publikationen

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
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Abgeschlossene Projekte

Aktuelles
Konferenzankündigung: Die Freiheit der Formen – literarisch, ästhetisch, politisch.
Der Weg zur Freiheit führt über die Form. Diese zunächst paradox anmutende These ist konstitutiver Teil der europäischen Geistesgeschichte, wie sie Ernst Cassirer in seiner Studie Freiheit und Form 1916 beschrieben hat. Ästhetische und philosophische Debatten, die konsequent Freiheit und Form zusammendenken, werden seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert besonders engagiert im Bereich der Literatur ausgetragen, da Formen hier nicht nur thematisiert, sondern gleichzeitig auch konkret umgesetzt und reflektiert werden. Die literarische Beschäftigung mit dem Themenkomplex Freiheit und Form ruft ausnehmend aufschlussreiche Korrelationen, Verknüpfungen und Spannungen auf den Plan, die Probleme der philosophischen Ästhetik produktiv aufnehmen und weiterentwickeln und die gleichzeitig gesellschaftliche und politische Diskurse aufgreifen und kommentieren. Diesen Beziehungen werden wir im Rahmen der Tagung nachgehen und die literarischen, ästhetischen und gesellschaftspolitischen Implikationen erörtern, die durch das Zusammendenken von Freiheit und Form entstehen. 
Dorothee Elmiger zur 15. Thomas-Kling-Poetikdozentin ernannt. Antrittsvorlesung am 11. Mai 2026.
Die aktuelle Trägerin des Deutschen Buchpreises, Dorothee Elmiger, übernimmt die Thomas-Kling-Poetikdozentur der Kunststiftung NRW am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn. Sie gehört zu den bedeutendsten und faszinierendsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihr Roman »Die Holländerinnen« wurde vom Feuilleton euphorisch besprochen und steht seit Monaten auf der SPIEGEL-Beststellerliste. 
Wir gratulieren zum erfolgreichen Projektantrag
„‚Eine neue Ordnung der Dinge‘: Sozialer und kultureller Wandel in den brieflichen und journalistischen Netzwerken Heinrich von Kleists“ 
Willkommen liebe Erstsemester! – Orientierungswoche und weiteres
Herzlich Willkommen am IGLK! Wir freuen uns Sie an unserem Institut und in unseren Studiengängen begrüßen zu dürfen. Die wichtigsten Fragen rund um die Semesterplanung und -organisation werden in der Orientierungswoche für Erstsemester geklärt, zu der wir Sie ganz herzlich einladen! Hier haben Sie Gelegenheit, die Uni, Ihre Dozent*innen, Ihre Studienberater*innen, die Fachschaft sowie natürlich Ihre Kommiliton*innen kennenzulernen.

Kontakt

Avatar Groth

Birgit Groth Sekretariat

Öffnungszeiten: Di-Do 9.00-13.00 Uhr

2.004, 2. Etage

Rabinstraße 8

53111 Bonn

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